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· Carsten Schneider

Wir brauchen einander mehr denn je!

Ich schreibe diesen Text aus einer Beobachtung heraus, die mich in den letzten Monaten immer mehr beschäftigt – in meinen Gruppen, in Gesprächen, in dem, was Menschen mir erzählen.

Ich erlebe gerade sehr viele Menschen, die müde sind. Verunsichert. Und ehrlich gesagt auch ziemlich ängstlich.

Und ich kann das gut verstehen.

Die Zeit, in der wir leben, fühlt sich für viele nicht mehr stabil an. Alles verändert sich schnell. Politisch, gesellschaftlich, technologisch. Vieles wirkt laut, überfordernd und schwer einzuordnen. Und bei manchen habe ich das Gefühl: da ist einfach irgendwann kein innerer Platz mehr, um das alles noch zu sortieren.

Das spüre ich sehr deutlich im Silent Circle.

In meinen Seminaren merke ich immer mehr, dass es weniger um „Transformation“ geht, so wie man das früher oft genannt hat. Weil sich das Außen ohnehin in einer Geschwindigkeit verändert, die man kaum noch greifen kann.

Stattdessen tauchen andere Fragen auf.

Wie gehe ich mit Angst um?

Wie finde ich wieder Ruhe in mir?

Wie bleibe ich klar, wenn alles so unklar ist?

Und wie kann ich mich wieder regenerieren, ohne einfach nur durchzuhalten?

Das sind gerade die echten Themen.

Und vielleicht ist das auch ehrlicher als alles andere.

Ich habe den Eindruck, dass viele klassische Angebote im Coaching- oder Seminarbereich im Moment gar nicht mehr richtig greifen. Nicht weil sie schlecht sind, sondern weil die Menschen einfach überladen sind. Zu viele Konzepte. Zu viele Meinungen. Zu viele Versprechen von außen.

Und gleichzeitig merke ich auch eine große Skepsis. Viele glauben nicht mehr so schnell an „Heilsbringer“ oder an fertige Lösungen.

Ehrlich gesagt: Ich kann das verstehen.

Auch wir im Silent Circle haben diese Entwicklung schon länger gespürt. Eigentlich schon bevor vieles davon gesellschaftlich so sichtbar geworden ist.

Und für mich hat sich daraus eine klare Haltung entwickelt:

Ich bin kein Heilsbringer.

Ich habe keine fertigen Antworten.

Und ich glaube auch nicht, dass es die eine Methode gibt, die alles löst.

Was ich aber glaube: Wir brauchen Räume, in denen Menschen wieder miteinander in Kontakt kommen.

Einfach so.

Ohne Maske. Ohne Druck. Ohne das Gefühl, sich optimieren zu müssen.

Menschen, die sich zuhören.

Menschen, die versuchen, den anderen wirklich zu verstehen.

Und Menschen, die sich gegenseitig stärken, ohne sich gegenseitig zu bewerten.

Das ist für mich der Kern vom Silent Circle.

Es ist ein Raum.

Ein Kreis von Menschen, die sich begegnen, mit allem, was sie gerade mitbringen.

Und oft passiert darin etwas sehr Einfaches: Jemand spricht etwas aus – und andere hören zu, ohne sofort zu reagieren oder zu bewerten. Und allein dadurch verändert sich schon etwas.

Nicht, weil jemand eine perfekte Lösung liefert.

Sondern weil wieder Verbindung entsteht.

Aus diesem Gedanken heraus hat sich der Silent Circle weiterentwickelt.

Neben unseren Retreats und der Silent Circle Meditation entstehen gerade neue Formate, die dieser Zeit vielleicht besser entsprechen.

Zum Beispiel ein Walking Circle – gemeinsam gehen, draußen in der Natur, im Gespräch oder einfach nebeneinander.

Oder ein Talking Circle – ein bewusster Raum, in dem Menschen zusammenkommen und wirklich miteinander sprechen. Ohne Agenda. Ohne Druck. Einfach zuhören und da sein.

Vielleicht sind es genau diese einfachen Dinge, die wir gerade wieder lernen müssen.

Gemeinsam gehen.

Gemeinsam sprechen.

Und manchmal einfach nur gemeinsam still sein.

Nicht mehr alles alleine im Kopf tragen.

Nicht mehr nur in den eigenen Gedankenkreisen festhängen.

Sondern wieder Verbindung spüren.

Ich glaube, dass genau das in dieser Zeit wichtiger wird als vieles andere.

Nicht weil alles hoffnungslos ist – sondern weil wir sonst aneinander vorbeileben.

Und deshalb möchte ich dich einladen:

Wenn du dich manchmal fragst, wie du mit dieser Zeit überhaupt noch umgehen sollst.

Wenn du dich nach Ruhe sehnst, aber nicht nach Rückzug.

Wenn du das Gefühl hast, dass dir echter Austausch fehlt.

Dann bist du im Silent Circle willkommen.

Nicht als „Teilnehmer eines Systems“.

Sondern einfach als Mensch.

Denn vielleicht ist das, was wir gerade brauchen, gar kein neues Konzept.

Sondern ein Kreis.

Ein Raum.

Und Menschen, die wieder miteinander sprechen.

Silent Circle Meditation

Die Silent Circle Meditation ist für mich aus einer sehr konkreten Zeit heraus entstanden.

Während der Corona-Zeit.

Damals habe ich sehr stark erlebt, wie sich Menschen zurückgezogen haben. Wie Isolation entstanden ist. Und wie gleichzeitig die Fronten immer mehr verhärtet wurden – in Familien, in Freundeskreisen, in der Gesellschaft insgesamt.

Und ich hatte damals ziemlich klar das Gefühl: Das kann so nicht bleiben.

Wir verlieren etwas Wichtiges.

Wir verlieren die Fähigkeit, miteinander zu sprechen, ohne sofort in Lager zu fallen.

Und genau da ist der Gedanke entstanden, der später zur Silent Circle Meditation geworden ist.

Für mich ging es damals vor allem um eines: Wir müssen wieder zusammenkommen. Und wir müssen wieder lernen, miteinander zu reden – ohne zu kämpfen, ohne zu überzeugen, ohne Recht haben zu müssen.

Nicht im Sinne von Diskussion.

Sondern im Sinne von wirklichem Zuhören.

Die Silent Circle Meditation ist genau aus diesem Bedürfnis entstanden.

Sie ist eine Form der gemeinsamen Meditation und des gemeinsamen Denkens in einer Gruppe. Nicht isoliert, sondern in Verbindung.

Mit Stille.

Mit Austausch.

Und mit dem Versuch, Gedanken nicht sofort zu bewerten, sondern erstmal da sein zu lassen.

Im Kern geht es darum, dass Menschen wieder in Kontakt kommen – mit sich selbst und miteinander.

Ohne Druck. Ohne Rolle. Ohne Erwartung.

Und vielleicht ist genau das heute wichtiger denn je.

Einladung

Ich möchte dich deshalb auch ganz konkret einladen, wenn du dich damit verbunden fühlst, in unsere Silent Circle Meditationsgruppe auf WhatsApp zu kommen.

Dort teile ich regelmäßig Informationen darüber, was gerade entsteht und was wir als Nächstes planen.

Zum Beispiel, ob wir uns einfach mal zu einem Walking Circle treffen – gemeinsam draußen unterwegs, vielleicht im Duvenstedter Brook oder an anderen Orten in der Natur hier in der Umgebung.

Oder ein Talking Circle im Stadtpark – ein einfaches Zusammenkommen, ohne Programm, ohne Bühne, ohne Konzept. Einfach da sein, reden, zuhören, sich begegnen.

Mir ist wichtig, dass das nichts „Durchorganisiertes“ im klassischen Sinn wird.

Eher etwas Lebendiges.

Und vor allem etwas, das sich mit den Menschen entwickelt, die da sind.

Was ich dabei immer mehr merke: Wir brauchen nicht für alles jemanden, der vorne steht und sagt, wo es langgeht.

Wir können uns auch gegenseitig tragen.

Wir können uns selbst verabreden.

Wir können uns selbst organisieren.

Und wir können anfangen, wieder mehr Verantwortung füreinander zu übernehmen.

Ich glaube, genau das ist Teil dessen, was jetzt wieder gelernt werden darf.

Wenn du also dabei sein möchtest, komm gerne in die Gruppe und bleib in Verbindung:

https://chat.whatsapp.com/LonMb52rQ7e6WO0H8SUOvf?mode=gi_t

Schau einfach, was sich daraus entwickelt. Vielleicht ist genau das der Anfang von etwas sehr Einfachem – aber sehr Wichtigem:

Dass wir wieder anfangen, miteinander zu sein.

Carsten Schneider, Heilpraktiker und Ayurveda-Therapeut in Hamburg Blankenese. Mehr über mich · Konsultation anfragen